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DYADE Praxislösungen Durchführung psychologischer Tests w w w . d y a d e . d e |
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Partnerschaftstests
PKSDie Paarklimaskalen ermöglichen die Erfassung unterschiedlicher Aspekte der Gestaltung von dyadischen Beziehungen – insbesondere von Ehepaaren sowie hetero- und homosexuellen nicht ehelichen Lebensgemeinschaften. Die PKS bestehen aus zwei Fragebogen (Kurz- und Langversion), die unabhängig voneinander angewendet werden können. Die Kurzversion erfasst mit insgesamt 24 Items (vierstufige Antwortskala) drei faktorenanalytisch gewonnene Globalskalen des Paarklimas, nämlich Verbundenheit, Unabhängigkeit und Anregung/Aktivität. Die Langversion besteht aus 54 Items und erlaubt eine differenzierte Paarbeziehungsdiagnostik mit Hilfe folgender Primärskalen:
DCIDyadisches Coping Inventar: Dyadisches Coping beschreibt die Art und Weise, wie Personen in einer Partnerschaft gemeinsam mit Stress umgehen, indem sie sich wechselseitig unterstützen (supportives dyadisches Coping), Stress gemeinsam bewältigen (gemeinsames dyadisches Coping) oder Stress in Zeiten der Überlastung aneinander delegieren können (delegiertes dyadisches Coping). Dyadisches Coping hat sich in mehreren Studien als einer der wichtigsten Prädiktoren für die Partnerschaftsqualität, den Verlauf der Partnerschaft und die Partnerschaftsstabilität erwiesen. Es handelt sich daher auch um eine zentrale Größe, welche es im Rahmen von Interventionen bei Paaren (Prävention, Paartherapie) positiv zu beeinflussen gilt. Der Fragebogen erlaubt mit 37 Items eine ökonomische Erfassung des dyadischen Copings. Als Ergebnis können sowohl ein Gesamtwert als auch neun Subskalenwerte berechnet werden:
Die gleichen Subskalen können auf der Grundlage der Angaben von Partner B berechnet werden. Da meist die Daten von beiden Personen (Partner A und Partner B) eines Paares vorliegen, können zusätzlich Diskrepanzindizes zwischen den Partnern gebildet werden (z.B. Reziprozitätsindex, Kongruenzindex, Equityindex).
EPFDie Einschätzung von Partnerschaft und Familie ist ein multidimensionales Fragebogeninventar zur Erfassung der partnerschaftlichen Interaktion. Es eignet sich gleichermaßen für klinische Fragestellungen, besonders im Rahmen von Ehetherapie und -beratung, als auch für die Forschung. Haupteinsatzgebiete sind die Eingangsdiagnostik, Therapieplanung und -evaluation in der Ehe- bzw. Paartherapie. Das Inventar besteht aus 150 Items, die sich folgenden Skalen zuordnen lassen: Inkonsistenz, Konventionen, Globale Unzufriedenheit, Affektive Kommunikation, Problemlösung, Aggression, gemeinsame Freizeitgestaltung, Konflikte um Finanzen, Sexuelle Unzufriedenheit, Rollenorientierung, Konflikte in der Ursprungsfamilie, Unzufriedenheit mit den Kindern und Konflikte bei der Kindererziehung. Die Darstellung der Ergebnisse beider Partner erfolgt auf einem Profilblatt und erlaubt somit eine übersichtliche, unmittelbar verständliche Rückmeldung der Befunde an das Paar. (Zit. nach Test zentrale)
FPDDie Fragebogen zur Partnerschaftsdiagnostik umfassen drei Instrumente: 1) Partnerschaftsfragebogen (PFB), ein standardisiertes Instrument zur Bestimmung der partnerschaftlichen Qualität mit ausgewiesener Reliabilität und Validität; 2) Problemliste (PL) zur Erfassung der wesentlichen Konfliktbereiche in der Partnerschaft; 3) Fragebogen zur Lebensgeschichte und Partnerschaft (FLP), zur Anamneseerhebung. Der Partnerschaftsfragebogen (PFB) besteht aus 30 Items plus einem Item zur globalen Glückseinschätzung. Es können Werte für die drei Skalen «Streitverhalten», «Zärtlichkeit» und «Gemeinsamkeit/Kommunikation» berechnet werden. (Zit. nach Test zentrale)
MEILDas Marburger Einstellungsinventar zu Liebesstilen dient der differenzierten Erfassung von Liebe und Zuneigung in heterosexuellen Paarbeziehungen. Die Liebesstile lassen sich als persönliche Vorstellungen zum Thema Liebe verstehen, die mit dem tatsächlichen Verhalten in partnerschaftlichen Beziehungen in Zusammenhang stehen. Sie stellen unterschiedliche soziale Konstruktionen dar, die die Partner auf der Grundlage von kulturell vorgegebenen Mustern über ihre Beziehung bilden und die sich in einem interpersonellen Orientierungssystem verdichten, das mit dem MEIL erfasst werden soll. Das MEIL erfasst sechs Dimensionen (romantische, spielerische, freundschaftliche, pragmatische, leidenschaftliche und altruistische Liebe), die sich aus theoretischen und empirischen Analysen ableiten lassen und die nach dimensionsanalytischen Auswertungen voneinander weitgehend unabhängig sind. Daher kann davon ausgegangen werden, dass ein weites Spektrum von interpersonellen Einstellungen in Paarbeziehungen Berücksichtigung findet. (Zit. nach Test zentrale)
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